20 Jahre Diskothek La VivaEine Erfolgsgeschichte aus Bremen

Bremen, im August 2023 – Die Diskothek La Viva feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Im August vor zwei Jahrzehnten eröffnete die einstige Kino-Räumlichkeit unter der Leitung von Betreiber Murat Ersöz ihre Türen und hat sich seitdem zu einem festen Bestandteil des Bremer Nachtlebens entwickelt.

Der ehemalige UFA-Palast – ein Schachtelkino mit 7 Sälen- wurde nach 10 Jahren Betrieb im 2001 geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt existierten nur außerhalb der Stadtgrenzen Großraumdiskotheken. Murat Ersöz‘ Vision war den der jungen Generation im Zentrum der Stadt eine Gelegenheit zu bieten, das Tanzbein zu schwingen. 2002 wurde dann eine Gesellschaft gegründet und die Räumlichkeiten des Kinos erworben.

 

Mit viel Engagement und Eigenarbeit wurde das ehemalige Kino komplett entkernt und in einen 1.500 m² großen Tanztempel mit drei Areas umgewandelt. Dabei wurde darauf geachtet, dass jeder Bereich großzügig aber zugleich auch „clubbig“ gestaltet wurde. Ab dem ersten Tag war die Akzeptanz unter den Bremern und Besuchern aus dem Umland sehr groß.
Das führte teilweise sogar dazu, dass in der Nachbarschaft neue gastronomische Betriebe entstanden bzw. bestehende ihre erweitert haben. Seitdem steht La Viva für anspruchsvolle Gastronomie und bietet jedes Wochenende auf drei Tanzflächen ein unvergessliches Partyerlebnis.

Trotz anfänglicher Skepsis aufgrund der Größe des Objekts, hat sich das La Viva zu einer anerkannten und namhaften Location entwickelt. Auch Prominente aus Kunst, Musik und Sport, wie z.B. Spieler des SV Werder Bremen schätzen das zentral gelegene, angenehme und sichere Ambiente der Diskothek und feiern regelmäßig dort. In diesen 20 Jahren haben sich hier zahlreiche Paare kennengelernt und es entstanden Beziehungen & Partnerschaften. Heutzutage feiern sogar teilweise ihre Kinder im La Viva.

Das 20-jährige Jubiläum von La Viva markiert einen Meilenstein in der Bremer Clubszene. Die Diskothek hat sich als Institution etabliert und ist mittlerweile ein wichtiger Teil der Clubszene im Norddeutschen Raum. Der Betreiber Murat Ersöz und sein Team sorgen unermüdlich für ein vielfältiges Angebot und eine sichere sowie einzigartige Atmosphäre, damit das La Viva auch in Zukunft eine feste Größe im Nachtleben der Stadt bleibt.

Über Murat Ersöz: Ein inspirierendes Beispiel für Erfolg und Integration

Bremen, im August 2023 Murat Ersöz, der Betreiber der renommierten Bremer Diskothek La Viva, hat mit seinem außergewöhnlichen Lebensweg und seiner Erfolgsgeschichte einen inspirierenden Beitrag geleistet. Als 7. Kind von 9 Geschwistern wurde er 1969 in der ostanatolischen Stadt Bingöl geboren. Er ist kurdischer (Zaza) Abstammung und ist in der Stadt Diyarbakır aufgewachsen. Seine Kindheit war von ärmlichen und einfachen Verhältnissen geprägt.

Mit 17 Jahren, nach Absolvierung der Hochschulreife in der Türkei kam er 1986 nach Deutschland zu seinem Vater. Sein Vater war zu diesem Zeitpunkt Ende 50 und arbeitete bei Daimler-Benz in Mannheim. Im gleichen Jahr zog Murat nach Bremen um. Er begann seine Karriere als Tellerwäscher & Küchenhilfe in dem Bremer Restaurant Taverna (am Hillmanplatz) und zeichnete sich dort durch seine Disziplin und seinen unermüdlichen Fleiß aus.

1989 wechselte er zum nächsten Gastronomiebetrieb an dessen Gestaltung und Ausrichtung er erheblich mitwirkte namens „Al Capone“ an der Ostertorstraße Ecke Altenwall. Die Lage mit der unmittelbaren Nähe zum Amts- und Landgericht sowie zum damaligen Polizeipräsidium und sein Kochtalent verhalf ihm in kurzer Zeit zum Erfolg.

Er war aber immer vielseitig und geschäftstüchtig. So war er in den Jahren 1993-1997 auch in der Baubranche tätig.

Im Jahre 1998 eröffnete Murat Ersöz die Cocktailbar Seven Seas (das heutige Beluga) auf den Höfen, die damals sehr angesagte Kneipenmeile im Bremer Viertel. Die gut besuchte Bar machte sich schnell einen Namen und wurde zu einem festen Bestandteil der Bremer Szene.

Murat hatte schon immer große Visionen und war bereit, Risiken einzugehen, um seine Ziele zu verwirklichen. In den 15 Jahren, die er in Deutschland verbrachte hat er den größten Anteil seines Einkommens immer angespart.

Trotz der vielen Herausforderungen, die sich aufgrund seiner kurdischen Herkunft und der Konkurrenz in der Nachtleben Szene ergaben, gelang es ihm, eine Institution in Bremen zu schaffen. Seit mittlerweile 20 Jahren betreibt Murat Ersöz mit Hingabe und Disziplin die Disco und hat damit Geschichte in der Bremer Diskothekenszene geschrieben.

So wagte er im Jahr 2002 den mutigen Schritt, das ehemalige UFA-Kino direkt am Bremer Hauptbahnhof zu kaufen und mit Hilfe von Familienangehörigen in eine Großraumdiskothek umzubauen. Er hat seine ganzen Ersparnisse für dieses Projekt eingesetzt. Daher war Scheitern keine Option! Zu diesem Zeitpunkt gab es Großraumdiskotheken fast ausschließlich außerhalb der Stadtgrenzen. Die Hin- und Rückfahrt zu diesen Lokalen war für die Menschen in der Stadt immer umständlich. Er dachte sich, warum es nicht einen großen Laden auch im Stadtzentrum geben kann, die die Menschen sogar mit dem Fahrrad erreichen können.

Schließlich eröffnete er im August 2003 die Diskothek La Viva am Rembertiring. Diese Diskothek wurde sofort zu einem erfolgreichen Club.

In den Jahren 2012-2015 kam der Privee-Club am Rembertiring 5-7 ( jetzt das 2Raum
Club) dazu. Auch dieser Club wurde entkernt und komplett neu errichtet.

2010-2017 hat er mit seinem Geschäftspartner Andre Scheulenburg die ehemalige Musikbibliothek – Außer der Schleifmühle 2 Ecke Parkallee 1- erworben. Das hier ansässige Restaurant „Leos“ wurde das Stammlokal vieler Menschen aus Schwachhauen aber auch der zahlreichen Touristen aus den umliegenden Garni-Hotels.

Parallel zu seiner Tätigkeit in der Gastronomie baute er sich ein zweites Standbein im Immobilienbereich auf. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das Projekt Parkallee 1, bestehend aus einem denkmalgeschützten Altbau und einem neu errichteten Mehrfamilienhaus mit 12 Wohneinheiten, das er erfolgreich entwickelte und verkaufte.

Murat Ersöz ist ein positives Beispiel für gelungene Integration und zeigt, wie man mit Fleiß,  disziplin und Leidenschaft in Deutschland Außergewöhnliches erreichen kann. Er hat durch seinen ausgeprägten Geschäftssinn immer die richtigen Entscheidungen als mutiger Kaufmann getroffen, die ihm zur Verfügung stehenden Mittel sinnvoll eingesetzt, um seine Visionen zu verwirklichen. Murat ist dankbar für seine Erfolge ist aber dabei immer bodenständig geblieben.

Er ist und bleibt ein Vorbild für viele ausländische Mitbürger!

Musik an /aus
DJ John West - MAINHALL 2